1. Mannschaft
Spielbericht

Kreispokal Oberhavel - 1. Hauptrunde



gegen


1

:

11


So spielte die SG Storkow




Spielbericht


Ein frühes Pokal-Aus, wie in der vergangenen Spielzeit beim SV Fürstenberg II, wollte die SG Storkow nicht noch einmal erleben. So fuhr man also konzentriert zur Reserve der SG Zühlsdorf und war gewillt, diese Partie frühzeitig ins rechte Fahrwasser zu lenken. Der Favoritenrolle wurde die Sprung-Elf dabei vollends gerecht und fuhr mit dem 11:1 einen wahren Kantersieg ein.
Zu Beginn der Partie schlichen sich noch einige Konzentrationsschwächen ins Storkower Spiel, woraus kleine Fehler im Spielaufbau resultierten, die aber schnell wieder beglichen werden konnten. Die Platzherren probierten es lediglich mit langen Bällen in die Spitze, die allerdings leichte Beute für die SG-Hintermannschaft oder Schlussmann Brandhorst waren. Nach sechs Minuten setzte Philipp Schramm den ersten Warnschuss ab, doch der Zühlsdorfer Keeper drehte das Leder um den Pfosten. Nach einer guten Viertelstunde dann eine kurze Schrecksekunde: Michael Schröder musste nach einem Foul verletzt ausgewechselt werden, wird aber wohl in Mildenberg wieder einsatzbereit sein. Für ihn kam Angreifer Christoph Kramersmeyer ins Spiel. Mit dem direkt folgenden Freistoß eröffnete Schramm den Torreigen, indem er ihn gefühlvoll über die Mauer ins Netz hob (16.).
Das Spiel der Gäste lief nun flüssiger. Unnötigerweise mischten sich aber auch immer wieder Diskussionen über missglückte Aktionen dazwischen. In der 20. Minute eine schnelle Kombination zwischen Brach und Schläfke, der den Ball flach vors Tor brachte. Schramm grätschte in die Eingabe und traf zum 2:0. Nach einer halben Stunde das erste und einzige Lebenszeichen der SGZ-Reserve in Halbzeit eins, ein Distanzschuss strich allerdings am Gehäuse vorbei. Nur zwei Minuten später dribbelte sich Philipp Schramm an zwei Verteidigern und dem Keeper vorbei und markierte das 3:0 (32.). Dann scheiterte Buchmann am SGZ-Torhüter, Brach setzte den Nachschuss neben den Kasten (35.). Weitere drei Minuten danach fing die SG-Defensive einen Freistoß ab, den schnellen Gegenstoß vollendete abermals Schramm zum 4:0-Pausenstand. Kubaty und Brach verpassten es, das Ergebnis noch vor der Pause weiter in die Höhe zu schrauben.
In der Pause war Trainer Heiko Sprung alles andere als zufrieden mit dem Auftreten seiner Elf, denn trotz der Überlegenheit schöpften die Uckermärker ihr spielerisches Potenzial noch nicht aus. Nach dem Seitenwechsel entkrampfte das Storkower Spiel, wirkte nun ruhiger und überlegter. Und bei Philipp Schramm war der Torhunger noch nicht gestillt: Nachdem Brach nur den Pfosten traf (46.) und Kramersmeyer über das Tor lupfte (47.), war in der 61. Minute wieder der 20-Jährige zur Stelle und schob zum 5:0 ein. Später knüpfte er dem letzten Mann der Platzherren das Leder ab und schloss kompromisslos ab - 6:0 (67.).
In der 69. Spielminute hätte Max Bochmann fast seine Torpremiere für die SGS gefeiert, doch sein Kopfball nach Haak-Ecke flog knapp vorbei. Dass nicht nur Schramm an diesem Pokalspieltag für das Toreschießen zuständig war, zeigte in der 71. Minute Christoph Kramersmeyer: Nachdem er sich durch den Strafraum gewühlt hatte, schob er den Ball dem Keeper durch die Hosenträger. Buchmann scheiterte danach doppelt am SGZ-Keeper, ehe Kramersmeyer mit brachialer Gewalt zum 8:0 einschoss (73.). Die Gastgeber waren längst in allen Belangen unterlegen und auch körperlich kaum mehr in der Lage, das Tempo der Storkower mitzugehen. Und so erhöhte Kay Schläfke in der 78. Spielminute auf 9:0, nachdem Freund und Feind eine Vorlage von Schramm verpassten. Dann aber doch noch eine kurze Auszeit für die SGS-Defensive, Brach segelte an einer hohen Hereingabe vorbei und Flamm nagelte das Leder zum Ehrentreffer in die Maschen (80.). Die Uckermärker waren mit ihrem Gegner da aber längst noch nicht fertig: Schramm gönnte dem zuvor eingewechselten und mitgelaufenen Rayk Arndt das Tor zum 10:1 (88.). In der Nachspielzeit fiel ein abgefälschter Schläfke-Schuss hinter dem Torwart ins Netz und markierte den 11:1-Endstand.
Ein torreicher, aber kein glanzvoller Auftritt der Storkower Elf, der den Einzug in die zweite Pokalrunde bedeutet. Jetzt gilt das Augenmerk von Trainer Heiko Sprung und seinen Mannen der schier unlösbaren Auswärtsaufgabe bei der SG Mildenberg am kommenden Freitagabend. Mit großem Einsatz und hoher Disziplin will man den Favoriten dennoch ärgern.



Zusammenfassung


SG Zühlsdorf II - SG Storkow 1:11 (0:4)

SG Zühlsdorf II:

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SG Storkow:




Brandhorst - Sassenhagen, Krause, Kubaty - Schläfke, Schröder (16. Kramersmeyer) - Bochmann, Schramm, Brach - Haak (83. Rayk Arndt), Buchmann

Schiedsrichter:

Manfred Dobbertin (Schwante)

Tore:




1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 Schramm (16., 20., 32., 38., 61., 67.), 7:0, 8:0 Kramersmeyer (71., 73.), 9:0 Schläfke (78.), 9:1 Flamm (80.), 10:1 R. Arndt (88.), 11:1 Schläfke (90.)

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