Kreisliga - 7. Spieltag
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So spielte die SG Storkow

Spielbericht
Für die SG Storkow ist der Höhenflug in der Kreisliga Oberhavel vorerst beendet. Nach der 0:2-Pleite beim Häsener SV ist die Sprung-Elf auf dem neunten Platz und damit im unteren Ligamittelfeld angekommen. Dabei hinterließ vor allem die Offensive der Uckermärker einen wenig überzeugenden Eindruck.
Die Gastgeber hatten zwei Heimspiele in Folge nicht verloren und begannen folgerichtig mutig nach vorn spielend. Keine zwei Umdrehungen hatte der Sekundenzeiger gemacht, als Dirk Sassenhagen über den Ball schlug und ein Lupfer von Grabow nur knapp am Tor vorbeistrich. Auf der Gegenseite hatten die Storkower nach fünf Minute ihren ersten Hochkaräter, doch Michael Schröder konnte einen Diagonalball nicht druckvoll genug verarbeiten. Häsen hatte zunächst mehr vom Spiel, agierte immer wieder mit gefährlichen Flankenbällen. Die SGS hingegen abwartend, defensiv eingestellt und auf Konter lauernd. So konnten die Gäste auch einige Nadelstiche setzen: Kramersmeyers Drehschuss aus 18 Metern war noch zu schwach (14.), doch dann hätte Philipp Schramm die SG in Führung bringen müssen, schoss nach Kopfballablage von Schröder aber knapp drüber (22.).
In der 32. Spielminute erzielte der HSV die vermeintliche Führung, doch weil der Linienrichter zwar berechtigt, aber nur zögerlich die Fahne hob, bekam der Treffer keine Anerkennung. Immer wieder fehlte den Uckermärkern nun auch die Zuordnung in der Rückwärtsbewegung, weil die Häsener gut und schnell auf Angriff umschalteten. Nick Krause leistete sich in der 37. Minute einen Lapsus, doch SG-Keeper Dennis Giese parierte zweimal glänzend. Dann wieder ein "Riese" auf der Gegenseite: Kay Schläfke setzte eine Bogenlampe nach Super-Solo ans Lattenkreuz, Schramm scheiterte im Nachsetzten am guten HSV-Schlussmann Krüger (41.). Kurz vor der Pause noch einmal Luftanhalten beim SG-Anhang: Giese wollte in Bedrängnis spielerisch klären, traf einen Angreifer am Kopf, doch der Ball rollte ans Außennetz. Besonders defensiv wirkten die Gäste steif und unbeweglich, Häsen dagegen ruhiger und kontrollierter im Spielaufbau.
Den zweiten Durchgang eröffnete Tilo Buchmann, der flach links am HSV-Gehäuse vorbeischoss (52.). Nur kurz danach aber nicht unverdient der Führungstreffer für die Platzherren: Nach einem Ballverlust im Spiel nach vorn, benötigte der HSV nur wenige Stationen bis Richard Grabow zum 1:0 einschob (55.). Die SGS war im Spiel nach vorn auch danach bemüht, aber viel zu harmlos. Nur drei Minuten nach der Häsener Führung zog Schläfke an allen vorbei, doch Krüger lenkte seinen Versuch noch über das Tor. Die Partie war inzwischen auf einem überschaubaren Niveau angekommen. Auf der einen Seite schoss Sdun knapp vorbei (80.), auf der anderen vergab Kramersmeyer nach langem Ball in die Spitze kläglich (81.). In der 83. Minute konnten sich die Storkower bei ihrem Torwart bedanken, dass die Partie weiter offen blieb: Gleich zweimal rettete Giese in großartiger Manier. Doch auch HSV-Keeper Krüger zeigte im direkten Gegenzug sein Können, als er einen 18-Meter-Schuss von Schramm um den Pfosten drehte.
In der Schlussphase hätte Häsen längst den Sack zu machen können, traf in der 87. Minute den Pfosten. Storkow warf mit dem Mute der Verzweiflung zwar viel nach vorn, kam aber kaum über die gegnerische Strafraumgrenze hinaus. In der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung: Häsen hebelte die aufgerückten Storkower simpel aus und Christoph Hempel vollstreckte zum 2:0. Noch einmal vergab Schröder aus dem Rückraum. "Was für Chancen wollen wir denn noch", so der passende Kommentar von der Seitenlinie.
Zusammenfassung
Häsener SV - SG Storkow 2:0 (0:0)
Häsener SV: |
Krüger - T. Ruch, Kanli, Pieper, Boltze, Niemann, Hempel, Grabow, Sdun (Zeidler), Schwarz, Yildirim |
SG Storkow: |
Giese - Sassenhagen, Krause, Martin - Schläfke, Schröder - Fischer (58. Bochmann), Schramm, Brach (76. Haak) - Buchmann, Kramersmeyer |
Schiedsrichter: |
Andreas Mattes (Oranienburg) |
Tore: |
1:0 Grabow (55.), 2:0 Hempel (90.) |

