Kreisliga - 6. Spieltag
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So spielte die SG Storkow

Spielbericht
Kleckerweise wuchs bei Heiko Sprung die böse Vorahnung. Einen Akteur nach dem anderen konnte der Storkower Trainer aus seinem Kader für das Auswärtsspiel beim SV Fürstenberg streichen. Bei den beiden Langzeitverletzten Langnickel und Pöhl war klar, dass sie noch nicht fit sind. Tilo Buchmanns Fehlen stand ebenfalls schon unter der Woche fest. Am Freitagnachmittag folgte dann die Abmeldung Kay Schläfke (Arbeit). Am Sonnabend erfolgte dann die Absage von Max Bochmann (Krankheit) und zu guter Letzt merkte auch Jan Kubaty beim Aufwärmen noch, dass seine Knieverletzung aus dem Zehlendorf-Spiel schwerer ist, als angenommen.
Dennoch hatte die mit einigen Umstellungen aufs Feld geschickte Elf beste Chancen, die positive Serie fortzusetzen. Am Ende kosteten aber individuelle Fehler den Punktgewinn. Der Tabellenvorletzte aus Fürstenberg behielt mit 2:0 die Oberhand.
Storkow begann mit viel Rückenwind aus dem gelungenen Saisonstart. Die Sprung-Elf versuchte, den Gegner sofort mit spielerischen Mitteln unter Druck zu setzen. Fürstenberg agiert zunächst einfallslos mit langen Bällen. Die erste gute Szene hatte Christoph Kramersmeyer nach neun Minuten, als er links ans Außennetz schoss. Nur kurz danach vermochte es der SG-Angreifer nicht, den Ball nach flacher Hereingabe am zweiten Pfosten ins leere Tor zu schieben. Das hätte die Führung sein müssen. In der Folge erstarkten die Platzherren und stifteten einige Male Gefahr vor dem Storkower Tor. Doch entweder blieb man in der vielbeinigen Abwehr hängen, oder scheiterte am starken Dennis Giese. In der 33. Minute setzte sich Philipp Schramm gekonnt gegen Peter Eichhorn durch, scheiterte dann aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel am aufmerksamen SVF-Schlussmann Schröder. In dieser Situation hätte Schramm wohl besser ein Auge für seine zwei besser postierten Mitspieler haben sollen.
Immer wieder hatte die notgedrungen umgestellte SG-Defensive Probleme mit den schnellen Spitzen der Wasserstädter. Im Spiel nach vorn fehlten Dynamik und Spritzigkeit, sodass man bei vielen Zweikämpfen schlicht einen Schritt zu spät kam. Giese rettete waghalsig gegen den durchgebrochenen Kozminski (39.). In der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff drosch Nico Banowski einen Freistoß aus 20 Metern an der Mauer vorbei in die Maschen (45.). Doch noch die Führung für den SV Fürstenberg.
Nach der Pause flachte die Partie tempomäßig etwas ab, beide Mannschaften egalisierten sich größtenteils. Dabei hatten die Uckermärker nach wie vor die hochkarätigeren Möglichkeiten. Kramersmeyer tauchte frei vor Florian Schröder auf, zögerte jedoch zu lange. Die Platzherren dezimierten sich nach einer Stunde selbst: Jens Hunziger durfte nach Gelb-Rot vorzeitig duschen. Als Toni Kozminski die inzwischen aufgerückte SG-Hintermannschaft überlief, reichte ihm im Laufduell gegen Matthias Fischer eine harmlose Oberkörperberührung zum Fallen. Der in einigen Situationen überforderte Schiedsrichter Grothe zeigte auf den Punkt, der Gefoulte verwandelte selbst zum 2:0 (75.). Ein Anrennen der SGS brachte anschließend nichts mehr ein, der Ball wollte an diesem Nachmittag einfach nichts ins Netz. Jérome Völker setzte einen Flachschuss links vorbei, der eingewechselte Daniel Bewerneck scheiterte am großartig reagierenden Schröder.
Eine mehr als unnötige Pleite, die auch eine ersatzgeschwächte Storkower Elf hätte verhindern können. In der Tabelle rutschen die Uckermärker auf den fünften Rang ab, doch das Kreisliga-Feld schob sich punktemäßig noch enger zusammen.
Zusammenfassung
SV Fürstenberg - SG Storkow 2:0 (1:0)
SV Fürstenberg: |
Schröder - Schönholz, Mi. Eichhorn, P. Eichhorn, Wollenschläger (Pöschel), Banowski, Görs, Boch, Kozminski, Hunziger, Breu (Ma. Eichhorn) |
SG Storkow: |
Giese - Sassenhagen, Krause, Martin - Haak (53. Seyffarth [73. Bewerneck]), Schröder, Fischer, Brach - Schramm - Völker, Kramersmeyer |
Schiedsrichter: |
Carsten Grothe (OPR) |
Tore: |
1:0 Banowski (45.), 2:0 Kozminski (75., Foulelfmeter) |

