Kreisliga - 5. Spieltag
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So spielte die SG Storkow

Spielbericht
Die SG Storkow kehrte am Sonntagnachmittag durch einen hochverdienten 2:1-Sieg gegen den Post SV Zehlendorf im Vietmannsdorfer Dauerregen in die Erfolgsspur zurück. Aber weil selbst beste Chancen, den Sieg frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen, scheiterten, mussten die vielen Zuschauer bis zum Schluss zittern.
Die Elf von Trainer Heiko Sprung ließ vom Anpfiff an keine Zweifel an der eigenen Zielstellung aufkommen, ging engagiert zu Werke und war auch in den Zweikämpfen oft erfolgreich. Ein starker Beginn. Bis zur 14. Minute dauerte es dennoch, bis Michael Schröder nach einem Einwurf aus 16 Metern drüber schoss und damit die erste Torchance verzeichnete. In der 17. Minute dann erstmals auch die Zehlendorfer am Zuge, doch Kraeft schoss volley vorbei. Die Gäste waren nun besser im Spiel, während bei den Uckermärkern der Anfangsschwung etwas nachließ. Und so musste Giese in der 18. Spielminute sein ganzes Können aufbieten, um einen Flachschuss noch abzuwehren.
Dann lenkte Post-Keeper Ramlow einen platzierten Freistoß von Jérome Völker mit den Fingerspitzen noch neben das Tor (26.). Nur Sekunden danach legte sich Dirk Sassenhagen das Leder zum Freistoß zurecht und jagte es anschließend wie an der Schnur gezogen genau in die linke untere Torecke - 1:0 (27.). In der 32. Minute wieder eine gute Standardvariante: Völker führte schnell aus, doch Philipp Schramm war in zentraler Position den berühmten Schritt zu langsam. Storkow war in dieser Phase klar besser und verzeichnete auch eine Reihe verheißungsvoller Möglichkeiten. Schramm zielte zu hoch (35.), dann verpasste Völker den Ball (37.). Auf der Gegenseite parierte der starke Giese einen Flachschuss von Roger Bergmann per Fußabwehr (38.). Fast aus dem Nichts nutzten die Gäste dann einen kleinen Moment der Storkower Unaufmerksamkeit zum Ausgleich: Steven Studemund hob das Leder in der 44. Minute aus Nahdistanz in den Winkel. Noch in der Nachspielzeit des ersten Abschnitts hatten die Gastgeber die passende Antwort parat: Kramersmeyer bekam in aussichtsreicher Position einen gegnerischen Ellenbogen ins Gesicht. Wieder trat Dirk Sassenhagen an. Doch statt mit roher Gewalt, hob er den Ball diesmal gefühlvoll über die Mauer und unerreichbar für Ramlow ins Netz - 2:1 (45.+1).
Mit einem Paukenschlag begann fast auch die zweite Halbzeit. Schramm vom Anstoß weg mit schönem Zusammenspiel mit Völker und dann mit einem Solo, doch seinen flach geschossenen Aufsetzer parierte Ramlow mit einigen Problemen (46.). In der 57. Spielminute eine kurze Schrecksekunde, als Dennis Giese nach einem Zusammenprall behandelt werden musste, aber weiterspielen konnte. Der SGS-Schlussmann parierte danach einen Freistoß-Knaller von Bergmann (62.). Zehlendorf probierte es anschließend mit allen Mittel, vor allem lange Bälle in die Spitze sorgten immer wieder für Gefahr. Die Uckermärker spielten ihre Gegenstöße nur ungenügend aus oder präsentierten sich harmlos im Torabschluss. So scheiterte Kramersmeyer völlig freistehend am Post-Keeper (65.). In der 78. Minute setzte Siebensohn einen Drehschuss knapp am SG-Gehäuse vorbei. Markus Brach nach schönem Diagonalpass (84.) und Matthias Fischer, der sich hervorragend auf links durchsetzte (87.), verpassten die endgültige Entscheidung. Roger Bergmann, der beste Zehlendorfer, musste in der 88. Minute nach einer Äußerung Richtung Linienrichter noch mit Gelb-Rot vom Platz. Die SGS brachte den Vorsprung über die Zeit.
Mit dem Dreier setzt sich die Sprung-Elf schon ein wenig in der oberen Tabellenhälfte fest, belegt jetzt mit zehn Zählern Rang vier. Mit viel Rückenwind können die Uckermärker jetzt zu den Auswärtspartien nach Fürstenberg und Häsen reisen.
Zusammenfassung
SG Storkow - Post SV Zehlendorf 2:1 (2:1)
SG Storkow: |
Giese - Martin, Krause, Kubaty - Schläfke, Schröder - Sassenhagen, Schramm, Brach - Völker (73. Fischer), Kramersmeyer (77. Buchmann) |
Post SV Zehlendorf: |
Ramlow - Rösch, Kraeft, M. Luck, N. Luck (Splittgerber), Lücke (Demeter), Linke (Holzheier), Studemund, Marzillier, Ney, Bergmann |
Schiedsrichter: |
Siegfried Trapp (Zehdenick) |
Tore: |
1:0 Sassenhagen (27.), 1:1 Studemund (44.), 2:1 Sassenhagen (45.+1) |

