GEK-Liga - 2. Spieltag
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So spielte die SG Storkow

Spielbericht
Die SG Storkow kassierte im zweiten Saisonspiel ihre zweite Niederlage und behält damit auch weiterhin die rote Laterne in der GEK-Liga Oberhavel. Auf heimischen Platz mussten die Süduckermärker gegen den unmittelbaren Kontrahenten FC 98 Hennigsdorf II eine 1:3-Schlappe einstecken.
Die Schützlinge von Trainer Heiko Sprung, bei denen Krause, Schröder und Schreier in die Startelf zurückkehrten, hatten sich für den Heimauftakt viel vorgenommen um die Schmach der 2:7-Auftaktniederlage in Birkenwerder vergessen zu machen. Dabei zeigten sie besonders im ersten Durchgang eine deutlich verbesserte Vorstellung. Zwar fehlte in einigen Aktionen noch der nötige Biss, doch herrschte auf dem Platz im Vergleich zur Vorwoche wesentlich mehr Ruhe, sodass durch kompakte und konzentrierte Spielweise kaum Torchancen zugelassen wurden. Die erste Chance gehörte zwar den Gästen - Dietrich scheiterte mit einem Flachschuss auf die kurze Ecke (8.) - es war jedoch die einzige nennenswerte Möglichkeit des FC 98 in Halbzeit eins.
Die Storkower erspielten sich ihrerseits zahlreiche hochkarätige Torraumszenen, die jedoch allesamt sträflich ausgelassen wurden. Kramersmeyer bediente Philipp Schramm im Sturmzentrum, der aber nur noch die Fußspitze an den Ball bekam (15.). Danach war der schnelle Dirk Sassenhagen auf der rechten Außenbahn durchgebrochen. Er agierte in dieser Szene etwas zu mannschaftsdienlich, hätte selbst abschließen können. Seine Hereingabe war dann aber zu ungenau und beide SG-Angreifer verpassten (28.). Mit den Bemühungen seiner Elf war der SG-Coach bis dahin zufrieden, besonders die Anzahl der herausgespielten Torchancen stimmte optimistisch. Nur deren Verwertung blieb mangelhaft. Schramm dribbelte sich in der 38. Minute durch den Hennigsdorfer Strafraum, lief sich dann aber fest. Torlos ging es in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Begegnung ausgeglichener, das Chancenplus lag jedoch weiter bei den Uckermärkern. In der 54. Spielminute war der aufgerückte Jan Kubaty nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle und markierte den viel umjubelten und längst überfälligen Führungstreffer. Im Anschluss verpasste die SGS, den zweiten Treffer und damit die Vorentscheidung zu erzielen. So übernahmen die Gäste mehr und mehr die Kontrolle in diesem Spiel. Besonders bei Standards herrschte ständig Gefahr im SG-Sechzehner. Ein Kopfball nach Ecke landete noch an der Latte. Dann zielte Martischewski bei einem 18-Meter-Freistoß ganz genau, sein straffer Schuss prallte vom Innenpfosten ins Netz - 1:1 (74.).
Bei den Platzherren lief nun kaum noch etwas zusammen. Sie waren durch den Ausgleich sichtlich verunsichert während Hennigsdorf nun die Chance auf einen Auswärtserfolg witterte. In der 78. Minute führte die SGS einen Einwurf unkonzentriert und ungenau aus, den Konterangriff schloss Wolf zum 2:1 ab. Insgesamt fehlten den Uckermärkern Kraft und Konzentration, um noch effektive Angriffe zu starten. Das Aufbäumen gegen die drohende Niederlage mündete in ungenaue lange Bälle nach vorn. Ein weiteres klassisches Kontertor kassierte man in der Schlussminute: Dietrich markierte den 3:1-Endstand.
Enttäuschung und Unzufriedenheit waren die vorherrschenden Gefühle nach dem Abpfiff. Es gilt nun, die Mannschaft wieder aufzubauen und zu festigen, sodass auch Rückschläge wieder besser weggesteckt werden können. Denn Knackpunkt der Partie war schon der Ausgleichstreffer, der totale Verunsicherung im Storkower Spiel nach sich zog.
Zusammenfassung
SG Storkow - FC 98 Hennigsdorf 1:3 (0:0)
SG Storkow: |
Brandhorst - Kubaty, Krause, Langnickel - Sassenhagen (71. Brach), Schläfke, Schröder, Böttcher, Schreier (75. Matthias Fischer) - Schramm (85. Lubahn), Kramersmeyer |
FC 98 Hennigsdorf II: |
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Schiedsrichter: |
Roger Bruse (Falkenthal) |
Tore: |
1:0 Kubaty (54.), 1:1 Martischewski (74.), 1:2 Wolf (78.), 1:3 Dietrich (90.) |

